Fürstliche Trauer

Der Königin, mir selbst zu gar,

Die unermesslich‘ Sehnsucht bleibt,

Mich in die teuren Arme nur

Des Gatten mein zu werfen.

 

Die Glut rast mir im Busen schon,

Wenn in Gedanken bloß ich schweif;

Wie lieb sein Herz das mein’ge küsst

In seeliger Umarmung.

 

Erloschen ist sein’s Tugend Strahl,

Der Odem ward im Staub erstickt.

In Liebe zu dem Königreich

Fielst du, mein tapf’rer Held, so tief.

 

Zu teuer solch Triumpf mir ist.

 

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